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Bild des Benutzers scatter
Beigetreten: 21. April 2005 - 0:00
Brechungsindizes

Kennt jemand die Brechungsindizes und Abbe-Zahlen von CR39, MR7, MR8, MR10 der grünen Quecksilberlinie 546,1 nm?

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cs1
Beigetreten: 13. November 2003 - 0:00

Hallo scatter,
CR 39 ist ein Handelsname, der Werkstoff heißt korrekt Allyldiglycolcarbonat.
Brechzahl (ne) = 1,50
Abbe'sche Zahl (ve) = 58
MR könnte eine Handelsbezeichnung für Polymethylmethacrylat (PMMA) sein, besser bekannt als Plexiglas. Dafür kann ich nur diese Werte nennen
Brechzahl (ne) = 1,49
Abbe'sche Zahl (ve) = 58
(Leider kann ich hier keine tiefgestellten oder griechischen Buchstaben eintippen.)
Grüße sendet
cs

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Beigetreten: 21. April 2005 - 0:00

Hallo CS!
Danke für die Mühe aber CR39 ist Diethylene Glycol Bisallyl Carbonate ursprünglicher Name des Monomers Columbia Resin 39
überall im Internet steht der Wert 1,501 aber nicht bei welcher Wellenlänge. MR7 ist das 1,68 und MR8 das 1,598 (wieder nirgends die Wellenlänge zu finden- bei niedriger Abbe-Zahl ist das aber verdammt wichtig)

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Beigetreten: 31. Dezember 2002 - 0:00

Hallo,

dann beschäftige Dich doch noch einmal mit dem Begriff Brechzahl - und mein Tip lies nochmal nach was man so unter Hauptbrechzahl versteht...

Und dann müsste Dir das Zeiss-Handbuch (o.ä.) Dir eigentlich ausreichend weiterhelfen.
Aber mal aus Neugier wozu brauchst Du das?

Gruß Lucccy

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Beigetreten: 21. April 2005 - 0:00

Hi Luccci!
Brauche das für die Spektralanalyse beschichteter Gläser. Mir ist schon bekannt, dass es für jede Wellenlänge entsprechende Brechungsindizes gibt, nur bin ich mir nicht absolut sicher ob sich die Herstellerangaben wirklich auf 546,1nm beziehen! Die geben nämlich in ihren Spezifikationen nichts an!

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Beigetreten: 31. Dezember 2002 - 0:00

Hallo,

dann erklär mir mal, was Du genau da tust. Ich bin ja neugierig.

Und ich erkläre Dir, dass Google schon mit dem ersten Treffer zu Hauptbrechzahl erläutert, dass die Hauptbrechzahl, Formelzeichen ne, für die grüne Quecksilberlinie 546,1nm gilt. Damit müssten Dir die Daten von cs schon nen Schritt weiterhelfen und ansonsten die einschlägigen Werke zur Optik.

Gruß Lucccy

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Beigetreten: 21. April 2005 - 0:00

Hallo Lucccy!

Für die exakte Schichtdickenmessung mit einem Spektrometer kann man zum einen die Reflexion oder den Brechungsindex mit Abbezahl in die Grundeinstellung der Software eingeben. Für beide Varianten ist der Brechungsindex ausschlaggebend. Du hast Recht, dass sich alles auf die Hauptbrechzahl beziehen soll aber da die Gläser als Halbfertigprodukte definitiv zu einem Großteil NICHT aus Europa, sondern Thailand, Mexiko, Brasilien etc. kommen, bin ich mir nicht sicher ob sich die Hersteller an DIN-Normen gebunden fühlen.
Gruß scatter