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Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31
geringe Esotropie/Mikrostrabismus?
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Hallo allerseits,

ich habe einen Silberblick/ leichte Esotropie.

Der Schielwinkel ist meines Erachtens manifest. Ich glaube, dass er über die Jahre etwas größer geworden ist, da er auf Kinderfotos nicht auffällt. Jetzt bin ich 21.

Ich habe räumliches Sehen ohne Doppellbilder.

Außerdem bin ich myop: links -3,25 und rechts -3,0 und trage abwechselnd KL oder Brille (welche aber nie auf dem neuesten Stand sind)

Das Einzige was mir auffällt sind des Öfteren ein beidseitiges Zuggefühl meiner inneren Augenmuskeln und ein Bild, das schnell verschwimmt, wenn ich nicht nachfixiere. Ich denke, dass das vllt daran liegen könnte, dass sich meine inneren Augenmuskeln schnell entspannen wollen?

Leider ist bei mir bis jetzt noch kein Schielwinkel bestimmt worden und Optiker haben mich darauf auch noch nie angesprochen, ich habe aber schon einen Termin ausgemacht.

Ich würde gern wissen, ob jemand den Schielwinkel eventuell anhand der Fotos abschätzen kann.

Mich belastet das Schielen psychisch sehr und mein Selbstwertgefühl ist deswegen gleich Null.

Gibt es Möglichkeiten, mit denen man den Winkel verkleinern kann, ohne das Risiko einzugehen, danach Doppelbilder zu sehen? Etwa durch Augenmuskeltraining, temporär Botox oder eine Op?

Ich könnte mir vorstellen, dass ich unter Mikrostrabismus leide und habe gelesen, dass man diesen nicht operieren kann, da der Winkjel zu klein wäre und die Prismenbehandlung den Winkel in die Höhe treibt:(

 

Ich hoffe, dass mir hier mehr Infos gegeben werden können.

LG

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

warte mal die exakte Messung ab. Nach Fotos kann man keinen Schielwinkel feststellen.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31

Vielen Dank für die schnelle Antwort!:)

Ich habe mich noch nicht wieder gemeldet, weil ich immer noch auf die Messung warte.

In der Zwischenzeit habe ich aber eine Frage :). Ich habe gelesen, dass sich kleine Innenschielwinkel mit einer Prismenüberkorrektur therapieren lassen. Stimmt das ?

Wie genau würde das funktionieren?

Liebe Grüße

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

auf keinen Fall ist das richtig.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31

Hallo,

ich habe nun die Messwerte:

RA: sph  -3,5  cyl -0,5    A 100°     Prisma  0,5^   270°

LA: sph  -3,5     cyl -0,5     A  60°  Prisma  0,5 ^ 180°

Mir wurde gesagt, dass ich eine Winkelfehlsichtigkeit habe, die sich in den nächsten Jahren evtl noch verschlimmern könnte.

Gibt es Möglichkeiten, die kosmetische Situation zu verbessern z.b. durch Visualtraining, Botox etc?

Hinter einer Prismenbrille würde man das Innenschielen deutlicher sehen, so wie ich das verstanden habe, oder?

Und Schiel-OPs werden erst ab 5 ° durchgeführt? Könnte man meine kleinen Werte auch operieren oder wäre die Gefahr des Außenschielens dann viel zu groß?

Außerdem wurden mir Konvergenzübungen empfohlen ( Stiftspitze immer näher zur Nase heranführen). Das verwundert mich jedoch etwas, weil ich ja eigentlich meine Divergenz trainieren müsste oder sehe ich das falsch?

Vielen Dank schon mal. Smile

Liebe Grüße

Theresa

Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31

Außerdem dachte ich, dass eine Winkelfehlsichtigkeit nur in besonderen Situationen wie Müdigkeit, Stress ... zum Vorschein kommt. Bei mir ist das leichte Innenschielen jedoch immer sichtbar, weshalb ich mit einer Tropie gerechnet hätte.

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin Theresa,

die Brille korrigiert ein Höhenschielen und ein Außenschielen, keinesfalls ein Innenschielen. Allerdings mit sehr wenig Wirkung, was auf keinen Fall operabel wäre.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31

Das verstehe ich nicht so ganz. Der Optiker meinte, dass ich Prismen einarbeiten lassen kann, wenn ich das will. Und ich habe ja eine Innenschielstellung.

Bedeutet das, dass ich überhaupt nichts gegen meine Winkelfehlsichtigkeit unternehmen kann?

Und wieso wurde mir geraten meine Konvergenz zu schulen? Wirkt das der Winkelfehlsichtigkeit entgegen?

Kann es passieren, dass das Innenschielen / die Winkelfehlsichtigkeit mit zunehmenden Jahren noch größer wird ?

Viele Grüße

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

ich war bei der Messung nicht dabei, aber das Ergebnis ist recht mager. Korrigiert wurde 0,5 Höhenschielen  und  Aussenschielen. Linkes Auge Basis 180° ist eindeutig Aussenschielen, Basis innen. Entweder hast Du ein Aussenschielen in geringer Wirkung oder der Optiker hat die Basislage des Prismas falsch aufgeschrieben.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31

Guten Morgen,

was meinen Sie mit einem recht mageren Ergebnis? Dass die Schielstellung sehr klein ist oder dass Ihnen die Messwerte unwahrscheinlich vorkommen?

Sollte man seine Winkelfehlsichtigkeit ab sofort halbjährig nachmessen lassen? Oft habe ich gelesen, dass bei der ersten Messung nicht das ganze Ausmaß der Prismen erfasst wird bzw. dass die pdpt mit der Zeit ansteigen.

Ich denke eher, dass der Optiker die Basislage falsch aufgeschrieben haben muss, da meine Augen eindeutig eine konvergente Stellung zueinander haben.

Da das leichte Schielen von außen sichtbar ist, verstehe ich auch nicht, dass bei mir nur ein latentes Schielen vorliegen soll. Ich dachte, dass man dieses eben nicht sehen kann. Wie unterscheidet man latent von einem manifesten Mikrostrabismus?

Liebe Grüße

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin, ich meinte das Ergebnis der Prismenwerte. Ich denke auch, dass der Optiker falsch lag, aber es gibt auch Fälle, die dazu führen, dass falsch gemessen wurde, die sog. Exo-Falle. Es ist eigentlich ein Innenschielen vorhanden, aber die Augen gaukeln ein Außenschielen vor.

Viele Grüße

Eberhard

Bild des Benutzers TheresaWidstock
Beigetreten: 13. Mai 2020 - 20:31

Könnte es sein, dass bei mir die Exo-Falle vorliegt? Wenn ich mit beiden Augen schaue (ohne dass eines abgedeckt wird) ist die Augenstellung konvergent. Wenn ich aber den Cover-Uncover-Test durchführe, dann führt jeweils das gerade wieder aufgedeckte Auge eine Einstellungsbewegung nach innen aus. Das spricht ja eigentlich für eine Exophorie oder?

Wie könnte man das denn am besten behandeln?

Ab Mittag finde ich es anstrengend zu sehen und den Blick zu halten. Zumal ich den ganzen Tag vor dem PC sitzen muss.

Vielen Dank für die Hilfe hier im Forum.

Liebe Grüße

 

Bild des Benutzers Eberhard Luckas
Beigetreten: 29. September 2002 - 0:00

Moin,

um mehr sagen zu können, müsste ich selber messen können.

Viele Grüße

Eberhard